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Bauliche Vorraussetzungen sind nicht erforderlich für...

 

Das Ultraschallgerät Bedarf keinem eigenen Raum, in dem bauliche Maßnahmen erforderlich sind.

 

Was trifft für ein Cholesteatom am wenigsten zu?

 

Als semimaligne werden Tumoren bezeichnet, die destruktiv wachsen aber selten metastasieren. Ein Cholesteatom ist eine Wucherung von verhornenden Plattenepithelzellen im Mittelohr, welche über einen chronischen Entzündungsreiz zu einer Destruktion von umgebenden Strukturen führt. Eine Metastasierung kommt nicht vor.
Durch eine chronische Entzündung im Mittelohr kann ein Trommelfelldefekt entstehen, der als Eintrittspforte für das verhornte Plattenepithel dienen kann, aus dem sich das Cholesteatom entwickeln kann.
Dies ist richtig. Bei unvollständiger Entfernung kann es zu Rezidiven kommen.
Da der chronische Entzündungsreiz führt zur Destruktion der knöchernen Strukturen im Mittelohr. Die sogenannte Knocheneiterung generiert ein fötides (übelriechende) Sekret, welches über den Gehörgang abläuft. Da das Entzündungsausmaß variieren kann, verläuft die Otorrhoe intermittierend.
Verhorntes Plattenepithel gelangt durch einen Defekt im Trommelfell fälscherlicherweise ins Mittelohr. Das Epithel am falschen Ort setzt einen chronischen Entzündungsreiz, der sich im Mittelohr ausbreitet und umliegende Strukturen wie Gehörknöchelchen und Labyrinth destruiert.

 

Welche Komplikation einer akuten bakteriellen Otitis media ist am wenigsten zu erwarten?

 

Durch eine fortgeleitete Entzündung ins knöcherne Labyrinth kann eine Otitis media auch das Vestibularorgan betreffen und zu Schwindel führen.
Durch eine fortgeleitete Entzündung ins knöcherne Labyrinth kann eine Otitis media auch eine Labyrinthistis mit Hörverlust, Tinnitus oder Schwindel verursachen.
Eine Otitis media geht oft mit einem Paukenerguss einher, der zu einer Schallleitungsstörung führen kann.
Diese Antwort ist korrekt. Bei der Trigeminusneuralgie handelt es sich um einen blitzartig einschießenden einseitigen Gesichtsschmerz. Er tritt bevorzugt im Versorgungsgebiet des zweiten und dritten Trigeminusastes auf und wird zu 80% durch eine Kompression durch die A. cerebelli superior verursacht. Seltenere Ursachen können eine Demyelenisierung (bei Multipler Sklerose) oder eine hirnstammnahe intrazerebrale Raumforderung sein. Eine akute Otitis media ist in der Regel kein Auslöser.
Der Betzoldabszess ist eine Komplikation der akuten Otitis media. Es handelt sich dabei um einen Senkungsabszess in die lateralen Halsweichteile.

 

Bei einem Patienten besteht eine einseitige Schwerhörigkeit rechts.

 

Welcher Befund der Stimmgabeltests nach Weber und Rinne spricht am ehesten dafür, dass es sich hierbei um eine Mittelohrschwerhörigkeit rechts handelt?

 

Falsch. Siehe "Stimmgabeltest nach Weber und Rinne" im Kapitel Audiometrie
Richtig! Siehe "Stimmgabeltest nach Weber und Rinne" im Kapitel Audiometrie
Falsch. Siehe "Stimmgabeltest nach Weber und Rinne" im Kapitel Audiometrie
Falsch. Siehe "Stimmgabeltest nach Weber und Rinne" im Kapitel Audiometrie
Falsch. Siehe "Stimmgabeltest nach Weber und Rinne" im Kapitel Audiometrie

 

Der Vorteil von objektiven Methoden zur Hörprüfung ist, dass die Mitarbeit des Patienten nicht benötigt wird. Welches der folgenden zählt zu den objektiven Verfahren?

 

Der Oldenburger Satztest ist eine subjektive Methode, mit der die Verständlichkeit von Sätzen im Störgeräusch untersucht wird.
Das Tympanogramm ist ein objektives Messverfahren, bei dem die Schwingungsfähigkeit des Trommelfells bei abfallendem Druck geprüft wird. So können Mittelohrstörungen wie beispielsweise ein Paukenerguss diagnostiziert werden.
Das Tonschwellenaudiogramm ist ein subjektives Verfahren zur Bestimmung der Hörschwelle. Es wird standardmäßig durchgeführt, um zwischen Schalleitungs- und Schallempfindungsstörung zu differenzieren und deren Ausmaß zu bestimmen.
Beim Stimmgabeltest nach Weber wird eine schwingende Stimmgabel mittig auf dem Schädelknochen platziert. Der Patient wird anschließend gefragt, ob und wo der Ton gehört wird. Da der Test die Mitarbeit des Patienten erfordert, gehört er zu den subjektiven Verfahren.
Der Freiburger Sprachtest ist ein subjektiver Test zur Untersuchung des Sprachverständnis. Dem Patienten werden über einen Kopfhörer/Lautsprecher Worte vorgespielt, die er nachsprechen soll.

 

Welche Aussage trifft am ehesten zu?

Bei der regulären Schallübertragung des Mittelohres ist das Malleo-incudial (Hammer-Amboss-) Gelenk... 

 

Wenn das Gelenk starr (unbeweglich) eingestellt wäre, könnte der Schall nicht durch die Gehörknöchelchen verstärkt werden. Damit hätte die Gehörknöchelchenkette ihre Funktion verloren.
Kein Gelenk des menschlichen Körpers ist uneingeschränkt beweglich.
Diese Beschreibung trifft zu. Über die starre Achse wird der Schall gradlinig übertragen und kann durch Hebelkräfte zwischen den einzelnen Gehörknöchelchen und aufgrund des Flächenunterschiedes von Trommelfell zu ovalem Fenster um das 22fache verstärkt.
Das Gelenk ist nicht in Intervallen beweglich, obwohl es ein Sattelgelenk ist. Die Fixierung innerhalb der Gehörknöchelchenkette lässt nur eine Bewegungsachse zu.
Das Amboss-Steigbügelgelenk ist ein Kugelgelenk.

 

In der Audiometrie unterscheidet man zwischen einer Schallleitungsstörung, einer Schallempfindungsstörung und einer kombinierten Schallleitungs- und Empfindungsstörung

Bei welchem Tonaudiogramm handelt es sich um eine reine Schallleitungsstörung links?

 

A
B

    

C
D

 

E

 

 

 

Es handelt sich um eine Schallempfindungsstörung links.
Es handelt sich um eine Schallleitungsstörung rechts.
Es handelt sich um eine kombinierte Schallleitungs- und empfindungsstörung beidseits.
Es handelt sich um eine kombinierte Schallleitungs- und empfindungsstörung rechts.
Es handelt sich um eine reine Schallleitungsstörung links.

Wie stellt sich Muskelgewebe normalerweise im sonographischen Bild dar?

,,Echogleich" bezieht sich immer nur auf einen Referenzwert. Ein Muskel kann also echogleich sein, wenn man ihn mit z.B. einem anderen Muskel vergleicht. Dies trifft aber nicht generell zu.
Als ,,echoreich" stellt sich sehr dichtes Gewebe dar. Hierunter fällt z.B. Drüsengewebe.
Muskeln sind üblicherweise als echoarme Strukturen im Ultraschallbild erkennbar.
,,Echoleer" stellen sich Flüssigkeiten dar, also Gefäße, Lymphknoten und Zysten.

 

Eine Mittelohrentzündung kann zu ausgeprägter Otalgie führen. Welcher Nerv wird ist für die Schmerzwahrnehmung in der Paukehöhle zuständig?

 

Der N. trigeminus innerviert über den N. mandibularis (V3) nur Teile des äußeren Gehörgangs sensibel.
Der N. vestibulocochlearis versorgt sensibel das Innenohr, nicht jedoch das Mittelohr.
Der N. vagus innerviert nur Teile des äußeren Gehörgangs sensibel. Durch Manipulation im Gehörgang kann über die parasymphatischen Fasern ein Hustenreiz ausgelöst werden.
Der N. facialis versorgt in der Paukenhöhle motorisch den M. stapedius und gibt weiterhin die Chorda tympani ab, welche die vorderen 2 Drittel der Zunge sensibel versorgt.
Die sensible Innervation der Paukenhöhle erfolgt über den Plexus tympanicus, dessen Afferenzen über den N. tympanicus zum N. glossopharyngeus weitergeleitet werden.

 

Diese Sektion ist noch in Bearbeitung....

 

zum Zeitvertreib:

Welcher Künstler/ welche Band schrieb den Hit Radio Gaga?

 

Fast
Hmm, was verwechselt?
Volltreffer!!!
Ich bitte Sie....

 

Ein 3-jähriges Kind wird in der Ambulanz vorgestellt, weil es sich seit gestern häufig mit der Hand an das linke Ohr fasst und viel weint. Der zuständige Arzt findet das Kind spielend in etwas reduziertem Allgemeinzustand vor. Seine Temperatur beträgt 38,5 °C. Die Anamnese und klinische Untersuchung weisen auf eine einseitige akute Otitis media hin.

 

Überprüfen Sie die Handlungen des Arztes und wählen Sie diejenigen aus, die tatsächlich indiziert sind.

 

Ja, das Vorgehen ist richtig. Eine ausreichende Analgesie ist eine wichtige Therapiemaßnahme.
Die Erkrankung verläuft in der Regel selbstlimitierend, sodass eine pauschale Therapie mit Antibiotika nicht sinnvoll ist. Indikation für eine Antibiotikatherapie sind: - Otitis media beidseits - Otorrhö - Schweres Krankheitsbild (sehr hohes Fieber, stark reduzierter Allgemeinzustand) - Risikofaktoren (z.B. Immunsuppression, schwere Grunderkrankungen, Down-Syndrom, Lippen-Kiefer-Gaumenspalte, CI-Träger) - Alter <6 Monate - Keine Symptombesserung binnen 48 Stunden (24 Stunden bei <2-Jährigen) nach erster Arztkonsultation
Die Facies adenoidea ist ein Sammelbegriff für das typische Erscheinungsbild betroffener Kinder mit vergrößerten Rachenmandeln. Symptome sind: dauerhaft offener Mund, hängende Unterlippe, sichtbare Zungenspitze. Eine akute Otitis media gehört nicht zur Facies adenoidea. Adenoide können trotzdem zu einer akuten Otitis media führen, wenn sie die Tubenostien verlegen. Eine Adenotomie sollte dennoch erst in Erwägung gezogen werden, wenn rezidivierende Otitiden auftreten. Die OP sollte dann im entzündungsfreien Intervall stattfinden.
Das ist richtig. Die Erkrankung verläuft in der Regel selbstlimitierend, deshalb ist eine symptomatische Therapie indiziert.
Richtig. Der Tragusdrucksschmerz ist ein Hinweis auf eine Otitis externa, welche zunächst mit antibiotischen Ohrentropfen behandelt werden. Die Behandlung sollte nicht länger als 5 Tage andauern, weil sich sonst Pilzinfektion bilden können.

 

Ein 59-jähriger Patient stellt sich in der Ambulanz vor. Er hatte versucht, einen starken Juckreiz im linken Gehörgang mit einem Zahnstocher zu stillen. Dabei sei er wohl zu tief abgerutscht und habe plötzlich einen stechenden Schmerz verspürt. Seither sei das Hören auf der linken Seite schlechter geworden, obwohl das linke immer sein "gutes Ohr" gewesen sei. Schwindel, Tinnitus oder anhaltende Schmerzen verneint er.

Bei der Otoskopie finden Sie einen Blutkoagel im linken Gehörgang und können nach dem Absaugen eine Perforation des Trommelfells im oberen und unteren vorderen Quandranten sehen (Bild A). Daraufhin veranlassen Sie ein Tonaudiogramm (Bild B).

 

    B

Bildquelle A: Thomas, J., Minovi, A. & Dazert, S. HNO (2011) 59: 1233. https://doi.org/10.1007/s00106-011-2425-6

 

Welche der folgenden Aussagen zu den oben erbrachten Befunden ist am wenigsten richtig?

 

Da der Patient auf dem linken Ohr eine ausgeprägte Schallleitungsstörung hat, würde der Weber-Test vermutlich nach links lateralisieren (ins kranke Ohr).
Das Tonaudiogram wurde angefertigt, um eine Beteiligung des Innenohres auf der linken Seite (blaue Kurven) auszuschließen. Die Innenorfunktion kann schnell anhand der Knochenleitungskurve (obere gestrichelte Linie) beurteilt werden. In deisem Befund liegt die Knochenleitung im Normalbereich zwischen -10 und +10 dB. Es liegt somit keine Innenohrbeteilugung vor. Ein CT wäre an dieser Stelle nicht indiziert und sollte aufgrund der Strahlenbelastung unterlassen werden.
Das Bild zeigt neben der großen vorderen Perforation noch eine Perforation im oberen hinteren Quadranten (Pars tensa).
Die Mittelohrchirurgie nutzt zur Rekonstruktion des Trommelfells meist eine autologe Knorpelspende aus dem Knorpel der patienteneigenen Ohrmuschel.
Das Tonaudiogramm des rechten Ohres (Rechts = Rot) zeigt einen leichten Hochtonabfall beginnend bei 4 kHz. Dieser Abfall könnte durch ein früheres Knalltrauma oder einen Hörsturz bedingt sein.

 

Überprüfen Sie folgende Aussagen zum Thema Tonaudiogramm.

Welche Aussage ist richtig?

 

Bei der Presbyakusis zeigt sich ein Abfall in den hohen Frequenzen. Die wahrscheinliche Ursache hierfür ist, dass die Haarzellen der hohen Frequenzen eher degenerieren, da sie am Beginn der Hörschnecke liegen und somit öfter Reizen (Schalldruckspitzen, Entzündungen, etc.) ausgesetzt sind.
Bei einer reinen Mittelohrschwerhörigkeit bleibt die Knochenleitungskurve im Normbereich, da die Knochenleituung das Mittelohr umgeht. Die Ausnahme bildet hier die Otosklerose, wo sich trotz primärer Mittelohrpathologie (Verknöcherung der Gehörknöchelchenkette) eine Senke in der Knochenleitung bei ca. 4kHz befindet (=Carhart-Senke, sie Kapitel diagnoseweisende Tonaudiogramme). Eine Innenohrschwerhörigkeit geht immer mit einem Knochenleitungsabfall einher, da mit der Knochenleitung das Innenohr getestet wird.
Der Normbereich reicht von -10 dB bis +10 dB.
Eine chronische Otitis media epitympanalis (=Cholesteatom) ist eine Sonderform der chronischen Otitis media, bei der verhorntes Plattenepithel durch einen Defekt im Trommelfell fälscherlicherweise ins Mittelohr gelangt. Das Epithel am falschen Ort setzt im Mittelohr einen chronischen Entzündungsreiz, der sich im Mittelohr ausbreitet und umliegende Strukturen wie Gehörknöchelchen und Labyrinth destruiert. Deshalb kann sowohl ein Mittelohr als auch ein Innenohrschaden vorliegen (kombinierte Schallleitungs-und Schallempfindungsstörung).
Die C5-Senke des akuen Lärmtraumas liegt im Bereich von 4 kHz. Der Name C5 kommt aus der Musik, da 4 kHz dem Ton C5 entspricht.

 

Um eine Lymphknotenschwellung zu beurteilen, führen Sie eine Sonographie des Halses durch. Welche der folgenden Kriterien geben Hinweise auf eine maligne Genese?

Bitte wählen Sie alle richtigen Antworten aus.

 

Die physiologische Form eines Lymphknotens ist länglich oval, deshalb sollte der Längsdurchmesser eines unbedenklichen LKs ungefähr doppelt so groß sein wie der Querdurchmesser.
Die Durchblutung eines physiologischen Lymphknotens sollte fast nicht sichtbar und wenn dann, nur zentral sichtbar sein. Eine randbetonte Hypervaskularisierung ist eine Malignitätskriterium
Das Hiluszeichen meint eine zentrale Hyperechogenität, da der Lymphknoten zentral mehr Fett aufweist als in der Peripherie. Das Hiluszeichen ist ein Benignitätsmerkmal.
Ist die Form des Lymphknotens eher rundlich, kann dies ein Zeichen für ein malignes übermäßiges Zellwachstum sein.
Supraklavikulär gelegene LKs weisen auf Malignome hin, die oft frühzeitig und ausgedehnt lymphogen metastasieren. Die links supraklavikulär gelegene „Virchow-Drüse” kann der Indikator eines abdominellen Tumors, vorwiegend des Gastrointestinums oder der Genitale sein.

 

Für die Diagnostik welcher Tumore ist die Sonographie nicht gut geeignet?

 

Tumore der/des...

 

Aufgrund der anatomischen Verhältnisse sind Tumore des Epipharynx sonographisch kaum darstellbar. Sie werden eher per Spiegeluntersuchung oder endoskopisch diagnostiziert.
Der Mundboden ist sonographisch gut darstellbar.
Die Zunge ist sonographisch gut darstellbar.
Die Schilddrüse ist sonographisch gut darstellbar.
Die Gl. submandibularis ist sonographisch gut darstellbar.
Neubeginn